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Sidecar Trophy: Sieg für Pierard-Brüder, Titel geht nach Tschechien

Als erste Serie des Tages stand am Sonntag die Internationale Sidecar Trophy in den Startlöchern, um ihren letzten Lauf in 2020 auszutragen. Nachdem mit ihrem klaren Sieg in der Trophy 600 Wertung am Vortag Enrico Wirth und Ronny Uhlig den Sack hier schon zu machen konnten, war in der 1000er Wertung rein rechnerisch noch alles offen.

Das wussten auch die tschechischen Titelanwärter Roman Sedlacek und Katherina Rozenekova sowie Tomas Axelsson und Nadja Milsten aus Schweden und bereiteten sich intensiv auf das Hauptrennen vor. Zwar dominierten tags zuvor im Sprintrennen die Gebrüder Pierard als schnellstes 1000er Gespann im Feld, da sie jedoch sich in der IDM fest eingeschrieben hatten, konnten Cedric und Arnaud Pierard keine Punkte mitnehmen und den beiden in der Trophy-Wertung nicht gefährlich werden.

Beim Start schossen diesmal die schnellen Italiener mit ihrem weiß-blauen F1-Gespann in der Mitte durch und versuchten das Feld zu übernehmen, jedoch wirkten Endeveld/Crome und Pierard/Pierard ebenfalls deutlich ausgeschlafen und setzten sich beide sofort an die Spitze. Rocco Ozzimo und Massimo Zanarini mussten sich somit erst einmal hinten anstellen. Auch Peter Schröder und Denise Kartheininger schlupften ihnen noch durch. Damit lag das italienische Duo nach den ersten Kurven wieder auf Rang 4.

Kees Endeveld und Hendrik Crome versuchten indes sich direkt wieder vom restlichen Feld abzusetzen, den beiden Niederländern gelang es sogar an der Spitze davon zu kommen und mehr als 7 Sekunden zwischen sich und die zweitplatzierten Pierard/Pierard zu bringen. Zur Rennhälfte hin war dann jedoch plötzlich Schluß, ein Problem mit dem Auspuff machte den niederländischen Gästen einen Strich durch die Rechnung und sie mussten das Rennen vorzeitig beenden.

In der Zwischenzeit zeichneten sich etwas weiter hinten im Kampf um Platz 3 ein hartes Duell zwischen Schröder/Kartheininger und Ozzimo/Zannarini ab. Das italienische Duo versuchte Ende der Hasseröder-Kurve außen vorbeizugehen, doch der Schweizer machte die Tür immer wieder zu.

Auch die Positionen zwischen Klok/Laudy und Bertrand/Faisst sowie Heck/Wijnand und Gusse/Clement waren heiß umkämpft. Markus Heck konnte sich schließlich von seinem Verfolger lösen und schloß zur Gruppe vor ihm auf. Dort gelang ihm auch die eine oder andere Attacke gegen die belgischen Gäste mit der Startnummer 17. Doch Bertrand/Faisst hatten einfach mehr Leistung unter dem Hintern und konnten so auf den Geraden dem 600er Gespann immer wieder davon kommen. So ging es bis zur letzten Runde immer wieder zwischen den Kontrahenten hin und her.

Zu mehreren Positionskämpfen im Rennverlauf kam es auch zwischen Kirst/Kirst und Crome/Crome. Bereits während der letzten Läufe hatten sich die beiden Teams als hartnäckige Duellpartner erwiesen und so wechselten sie auch im Hauptrennen beständig ihre Position, bis letztlich Rainer und Tanja Crome die Nase vorn hatten.

Den Rennsieg in der Gesamtwertung fuhren schließlich Cedric und Arnaud Pierard nach Hause. Dahinter kamen Rocco Ozimo und Massimo Zanarini auf Platz 2, gefolgt von Peter Schröder und Denise Kartheininger auf Position 3.

Sieger Coronacup 600

Als Vierte folgte mit Enrico Wirth und Ronny Uhlig das schnellste 600er Gespann ins Ziel. Das ostdeutsche Duo baute damit die Meisterschaftsführung nochmal weiter aus und konnte seinem Konto einen weiteren Klassensieg hinzufügen. Zudem dürfen sie sich über den Titel „Sieger Coronacup 600“ freuen.

Coronacup Sieger 1000

Den Titel „Sieger Coronacup 1000“ holten sich in diesem Jahr Roman Sedlacek und Katherina Rozenekova, nachdem Tomas Axelsson und Nadja Milsten ein technischer Defekt bis auf Platz 14 zurück warf und das tschechische Duo konstant, die meisten Punkte einfahren konnten.

Alle Ergebnisse des Wochenendes könnt Ihr Euch unter http://www.batc.de abrufen. Zum Überblick in der Gesamtwertung gelangt Ihr HIER.

Text und Foto: Doreen Müller-Uhlig

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